KUNST IM MARATSCHER

Zilla Leutenegger

Zilla Leutenegger, “Schlafender Hund“

Zilla Leutenegger und Sissa Micheli

Zwei Künstlerinnen, Zilla Leutenegger und Sissa Micheli, ein Kulturhotel, nämlich das von Doris Moser, und fertig ist eine einmalige Kunstaktion.

Franz Messner

Das originellste "Kino" Südtirols, das "Knottenkino" in Vöran, gestaltet vom Franz Messner.
Einige solcher Sessel stehen auch im Garten vom Maratscher bei Doris Moser in Algund, also ein kleines Knottenkino oder besser, das "Maratscherkino".

Azusa Fukawa und Martin Pechlaner

Schlüsselhänger
Alpaka Stoff

Erwin Seppi

auf der Suche nach Renoir
Nr. 5/2007 Auflage 5(+2)
100 x 70 cm

Barrel - Harry Thaler

Ein Objekt, das weich scheint und hart ist.
Ein Objekt, das den Wunsch weckt, es zu berühren und seine Konsistenz zu ergründen.
Ein Objekt, gestaltet vom Designer Harry Thaler für die Ausstellung "1 barrel" in der ES contemporary art gallery Meran.
Ein Objekt, das nun seinen endgültigen Bestimmungsort in der Lounge des Kulturhotel Maratscher gefunden hat ... eine Einladung zum Fallenlassen, die ein Ölfass in Sessel-Gestalt ausspricht.
Bei aller Surrealität und Groteske schwingt politisches Statement mit: ein erhobener Zeigefinger, der auf Ölberge und Müllberge zeigt.


Harry Thaler

Geboren 1975 in Meran (I), Studium an der Fakultät für Design und Künste Bozen und am "Royal College of Art" in London, lebt in London.

You line my day - Friederike Mayröcker

Auf Leinen gestickt – Elisabet Hölzl – Zimmer Vellau

You line my day (Friederike Mayröcker)

Du säumst
meinen Tag.
Ich wiege
Dein Blut.
Wir singen
einander ein.
Leise.

Johann Wolfgang von Goethe

Römische Elegien – n. 5 (1788 – 1790)
Wachskreide auf Wand – Herbert Schönweger
Zimmer Flagranti

Römische Elegien – n. 5 (1788 – 1790)
(Johann Wolfgang von Goethe)

Froh empfind ich mich nun auf klassischem Boden begeistert,
Vor- und Mitwelt spricht lauter und reizender mir.
Hier befolg ich den Rat, durchblättre die Werke der Alten
Mit geschäftiger Hand, täglich mit neuem Genuß.
Aber die Nächte hindurch hält Amor mich anders beschäftigt;
Werd ich auch halb nur gelehrt, bin ich doch doppelt beglückt.
Und belehr ich mich nicht, indem ich des lieblichen Busens
Formen spähe, die Hand leite die Hüften hinab?
Dann versteh ich den Marmor erst recht: ich denk und vergleiche,
Sehe mit fühlendem Aug, fühle mit sehender Hand.
Raubt die Liebste denn gleich mir einige Stunden des Tages,
Gibt sie Stunden der Nacht mir zur Entschädigung hin.
Wird doch nicht immer geküßt, es wird vernünftig gesprochen,
Überfällt sie der Schlaf, lieg ich und denke mir viel.
Oftmals hab ich auch schon in ihren Armen gedichtet
Und des Hexameters Maß leise mit fingernder Hand
Ihr auf den Rücken gezählt.
Sie atmet in lieblichem Schlummer,
Und es durchglühet ihr Hauch mir bis ins Tiefste die Brust.
Amor schüret die Lamp’ indes und gedenket der Zeiten,
Da er den nämlichen Dienst seinen Triumvirn getan.

Reiner Maria Rilke

Frauenklänge – Paris, Frühjahr 1911
Pastell auf Wand – Herbert Schönweger
Zimmer Rilke

So wie eine Türe, die nicht zubleibt,
geht im Schlaf mir immer wieder stöhnend
die Umarmung auf. Oh wehe Nächte.
Draußen wird der Garten weich im Mondschein
und die Blüten trüben mir das Fenster
und die Nachtigall ist nicht vergebens.

Cristian Martinelli

100 clouds

.011 Kampala-Uganda
0°18'31.76''N
32°34'42.52" E

26.10.2008
h 17.22.09

Konrad Laimer

“Schöne Aussicht-Bellavista”
Olive & Eiche

Als Symbole verwendet Konrad Laimer das Eichenblatt für die nördliche germanische Kultur und das Olivenblatt für den südlichen mediterranen Raum. Auf diese Weise spannt sich ein Bogen in die Gegenwart und zeigt, dass sich an dieser Gegebenheit bis heute nichts verändert hat.

Als Ausdruck zweier Sichtweisen, an der Schnittstelle zwischen Norden und Süden trägt diese Arbeitsgruppe den Titel "SCHÖNE AUSSICHT-BELLA VISTA ".

Eine Grenzregion wird auf besondere Art spürbar.

Margot Christandl

„Skulpturale Bilder“ nennt die Künstlerin Margot Christandl ihre jüngsten Arbeiten.

„Nur eine Form ist deutlich, nur eine Form hat oder ist eine Essenz, nur eine Form zeigt sich derart“ Jacques Derrida

 

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